Eventmodule auf Veranstaltungen

Experteninterview: Casinoentertainment auf Veranstaltungen

Casinotische auf Veranstaltungen? Im Experteninterview geht es darum, wie man Spieltische im Eventbereich einsetzt und welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen.

- 13 November 2018 -

Christian Jezuit und Daryl Brady von Player Events bauen Casinomobiliar und vermieten dieses mit professionellem Personal für Veranstaltungen aller Art. Im Interview erklären sie uns, warum und wie man Casinotische Veranstaltungskontext sinnvollerweise einsetzt und mit welchen Kosten man dafür rechnen muss.


Für welche Veranstaltungen eignen sich mobile Casinos?

Firmenfeiern, so Brady, bestünden oft aus Essen und Trinken ohne Mehrwert für die Zusammenarbeit. „In Unternehmen mit 300 Personen kann es durchaus vorkommen, dass man sich überhaupt nicht kennt. Das ändern wir meist mit unseren Tischen auf den Events." 

Dieser Teambuildingeffekt werde dadurch verstärkt, dass die Gäste „nicht nur spielen, sondern auch spielerisch zum Erfolg kommen.", erklärt Christian Jezuit. Schließlich könnten Spieler dabei diverse Kompetenzen erwerben, die im Büroalltag wichtig sind: Strategie spiele beim Glücksspiel eine besonderes Rolle, ebenso die Einschätzung von Risiken und der Umgang mit Niederlagen. 


Welche Voraussetzungen müssen für ein Casino auf einer Veranstaltung gegeben sein?

Umsetzen lässt sich der Casinoabend auf einer Veranstaltung relativ leicht: In erster Linie wird genügend Platz (ca. 5m² pro Tisch) benötigt, ein Spieltisch bedient maximal 25-30 Gäste. Erfahrung ist weder bei der Organisation noch für das Spiel selbst notwendig. Das Mobiliar wird nämlich immer von einem erfahrenen Croupier begleitet.

Wichtig zu beachten: Aus rechtlichen Gründen wird niemals um Geld gespielt. Das tut dem Spielvergnügen jedoch keinen Abbruch! 

Was macht ein Croupier und was ein Dealer? 

Kein Casino (im Deutschen übrigens auch „Kasino") ohne Fachpersonal! 

Nicht nur, weil es beim Glücksspiel gewöhnlich buchstäblich um viel geht, gehört immer auch ein Spielleiter dazu. Bei diesem handelt es sich um den Spielmacher, der die Regeln erläutert und eine Schiedsrichterfunktion inne hat. Beim klassischen französischen Roulette wird dieser „Croupier" genannt, was in Deutschland sogar ein Ausbildungsberuf ist. Beim amerikanischen Roulette und Blackjack nennt man diese Funktion „Dealer".

Im Veranstaltungskontext ist der Croupier jedoch in erster Linie ein Entertainer, der die Regeln auch für Spielunerfahrene erklärt und für gute Stimmung sorgt.

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